Die Ansprüche einer Freigängerkatze.
Bevor Sie eine Katze überhaupt ins Freie entlassen, sollten Sie erst einmal darüber nachdenken, wie weit eine Katze laufen kann, ohne dass sie auf Gefahren, wie stark befahrene Straßen oder Bahngleise trifft. Bis zu drei Kilometer im Umkreis sind für eine Katze kein Problem. Die meisten gehen jedoch gar nicht so weit.Viele Katzen können sogar schon mit einem unten geschlossenen einfachen Zaun im Grundstück gehalten werden, eine abwechslungsreiche Umgebung vorausgesetzt.
In einem übersichtlichen und sauberen Garten wird es aktiven Katzen schnell langweilig. Kleine Naturbiotope, Unterstände, kleine Häuschen, erhöhte Plätzchen zum Schauen und auch im Freien schlafen machen den eigenen Garten für Katzen zum Paradies.




Wenn Sie viel zuhause sind, kann die Freigängerkatze jederzeit auf sich aufmerksam machen, wenn sie hinein möchte, ansonsten ist eine Katzenklappe sicher die Ideallösung.
Bietet sich diese Möglichkeit nicht an, sollte die Katze vor allem im Winter nicht gezwungen sein, ohne genügend Schutzmöglichkeiten den Tag im Freien verbringen zu müssen. Eine größere Kiste in der Garage oder an einer geschützten Stelle in Hausnähe kann schon einige Stunden Wartezeit überbrücken.
Tipps zur Herstellung oben genannter Häuschen geben wir Ihnen gerne.
Sinnvoll ist es, auch Freigängerkatzen nachts im Haus zu halten, um so eine bessere Kontrolle über die Fressgewohnheiten und den Toilettengang zu haben. So fallen Ihnen Unregelmäßigkeiten und eventuell auch mal Wurmbefall viel schneller auf. Lassen Sie aber bitte von Anfang an keine Ausnahmen zu dieser Regelung zu, denn die Katze diesbezüglich später in ihrer Freiheit einzuschränken, ist meistens schwierig.