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Unser Informationstag

Unser Informationstag fand am 06.03.2010 im Seniorentreff Bleiweiß in Nürnberg statt.

Wir danken für ihr zahlreiches Erscheinen und auch Ihren sehr vielfältigen Äußerungen und Vorschlägen zu unserer jetzigen Situation.

Die Nürnberger Zeitung hat zu unserer Veranstaltung einen Artikel veröffentlicht.
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1185637&kat=30

 

Unsere Meinung zur Einführung einer Kastrationspflicht in Nürnberg

Wir werden, wie viele andere Tierschutzvereine im Umkreis von Nürnberg auch, immer wieder gebeten, sich um die Beseitigung  von mehr oder weniger großen verwilderten Gruppen von Hauskatzen zu kümmern. Im Jahr 2007 haben wir  25 Katzen aus einer Gartenkolonie in Nürnberg in unserem Rückersdorfer Tierheim aufgenommen, darunter befanden sich 13 nichtkastrierte weibliche Tiere. Fast täglich hören wir von Streunern. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, weswegen immer noch so viele Katzenbesitzer ihre Katzen unkastriert herumlaufen lassen. Dies ist unverantwortlich und kostet jährlich Unsummen.

Wir beherbergen aus diesem Grund seit Jahren sehr viele wilde Katzen aus dem Großraum Nürnberg, die in Freiheit geboren wurden.

Die Mutterkatzen sind verwahrloste, ausgesetzte, überzählige Hauskatzen die sich wahllos vermehrt haben. Die Menschen werden von ihnen nur noch als Dosenöffner akzeptiert,  ansonsten haben sie wegen ihrer schlechten Erlebnisse mit den Menschen Angst vor deren Berührungen. Diese Katzen „vererben“ ihre Ängste an die nächsten Generationen.
Solche Tiere werden auch mit viel Geduld nur sehr bedingt wieder zahm und sind für ein Zusammenleben mit Menschen ungeeignet.

Für uns stellt sich die Frage für oder gegen Kastration deshalb gar nicht. Die Pflicht eines Katzenbesitzers beinhaltet, dass jede Katze, die nicht zur Zucht benutzt werden soll, kastriert wird. Es gibt sehr viel mehr Katzen als Haushalte, die diese noch aufnehmen würden. Das Tierschutzgesetz zu zitieren, dass keinem Tier unnötig Leid zugefügt werden darf, empfinden wir in diesem Zusammenhang als falsch.

Ist es nicht mehr Leid, eine Katze bis zu dreimal im Jahr Welpen bekommen zu lassen, 
diese ihr dann wegzunehmen, um sie zu töten?

Die Mutterkatze sucht danach kläglich weinend, tagelang nach ihren Kindern. Sie bekommt meistens einen Milchstau und dadurch eine Gesäugeentzündung, hat Fieber und wahnsinnige Schmerzen. Das Tier fühlt sich schlapp und krank. Auch eine Trächtigkeit bei Katzen, die nicht ausreichend ernährt werden, was bei wild lebenden Katzen häufig ist, ist eine Strapaze für die Mutterkatze.

Durch einen erhöhten Katzenbestand ist der Vermehrungszwang auch für Kater sehr groß. Die Reviere sind zu klein und werden bei zu vielen Tieren durch heftige Revierkämpfe mit daraus resultierenden bösen Verletzungen verteidigt. Die Kater magern in dieser Zeit oft ab und sind durch Verletzungen zusätzlich geschwächt.
Ist es denn nicht schon schwer genug, sich ohne Zuhause und ausreichende Versorgung durchs Leben schlagen zu müssen.
Dabei vertriebene Jungkater müssen sich ein neues Revier suchen. Sie stoßen bei der Reviersuche auf die Quartiere von kastrierten Katzen, stören das friedliche Zusammenleben und fügen den zahmen Katzen oft erhebliche Verletzungen zu. Oft wird der unkastrierte Fremde durch die Katzenbesitzer vertrieben (so entsteht noch mehr Angst) oder gleich im Tierheim abgegeben.

Genauso wichtig wie das Kastrieren freilaufender Katzen ist die gleichzeitige Kennzeichnung. Nur so können schon kastrierte Tiere auch später wieder von unkastrierten unterschieden werden.  Hier hilft ein Chip sicher sehr gut weiter.

Weiterführende Links:  Unser Kastrationsprogramm, Kastrationspflicht

 

Tag der offenen Tür

Am Samstag den 15.05.2010 möchten wir Sie zu unserem ersten „Tag der offenen Tür“ in Rückersdorf einladen.
Besuchen Sie unsere Katzen und machen Sie sich selbst ein Bild von unseren Problemen.

Beginn ist um 14:00 Uhr vor unserem Tierheim.

Zur Bewirtung mit Kaffee und Kuchen suchen wir noch ehrenamtliche Helfer und fleißige Bäcker.
 

 

Andere Tierschutzorganisationen

Wir haben unsere Links jetzt erweitert. Wir stellen andere Tierschutzorganisationen in der Metrolpolregion Nürnberg und Umgebung vor. Die Linkliste ist hoffentlich komplett. Sollte Ihre Organisation fehlen, so können Sie uns eine E-Mail zukommen lassen. Der Link wird dann umgehend aufgenommen. Über eine Verlinkung zu unserer Webseite würden wir uns auch sehr freuen.

 

Grundstück dringend gesucht

Grundstück dringend gesucht!
Umzug – unsere einzige Chance, die Vereinsarbeit fortzusetzen.
Unsere derzeitige Finanzlage ist dermaßen angespannt – die erforderlichen Reparaturen unseres immer mehr zerfallenden Vereinsheimes können wir uns bald nicht mehr leisten!
Wir wollen daher unser Grundstück in Rückersdorf für gutes Geld verkaufen und ein neues Katzenheim an anderer Stelle aufbauen.
Unser Traumgrundstück wäre
. ca. 1000 – 1500 qm groß
. ebenerdig, evtl. mit Halle bebaut oder bebaubar
. sonnig gelegen
. mit Auto oder Bahn gut erreichbar
. im Umkreis Nürnberg-Nord, Heroldsberg, Eckental, Forth, Behringersdorf, Rückersdorf, Lauf gelegen.
Bitte halten Sie, liebe Mitglieder und Tierfreunde, Augen und Ohren offen!
Unterstützen Sie uns bitte bei unserem Vorhaben!
Vielen Dank!
Ihre Ira Hettmannsperger – 1. Vorsitzende
Nähere Infos können Sie von Frau Hettmannsperger <Kontaktformular> oder Frau Winter <Kontaktformular> erhalten, auch telefonisch - 0911 578783

 
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